Beweggründe, 25.07.2013

Guten Abend, liebe Welt!

Mal wieder gewittert es draußen, und das Grummeln und Donnern, das Plätschern des Regens bewegen mich dazu, meine Gedanken schweifen zu lassen. Vielleicht ist das auch nur die halbe Wahrheit, denn genau genommen bin ich schon seit einiger Zeit häufig in meiner Gedankenwelt versunken. Ich erlebe gerade eine Phase höchster innerlicher Aktivität. So vieles ist passiert, in Bewegung gekommen, und das muss ich wahrlich noch verarbeiten – oder anders ausgedrückt: ich muss mich an diese Veränderung natürlich auch noch gewöhnen. Dabei besteht die größte Gefahr darin, auch nur eine meiner Ideen zu verlieren, die mir durch den Kopf schießen. Nichts davon möchte ich verschwenden, ich kann und will mich jedoch auch nicht auf zu viele Sachen gleichzeitig konzentrieren. Außerdem gehe ich davon aus, dass ich noch genug Zeit haben werde, all das nieder zu schreiben, was ich in Gedanken erschaffe.

Ich möchte an dieser Stelle Rudyard Kipling zitieren, der voller Weisheit gesagt hat: „Willst du deinen Traum verwirklichen, dann erwache.
Manchmal ist es sehr gut zu erwachen, wie ich festgestellt habe, denn das muss ja nicht immer bedeuten, dass Illusionen zerplatzen. Das hat zwar ein Umdenken verlangt, aber es funktioniert wirklich außerordentlich gut. Ich möchte so gerne ein Beispiel für euch sein und euch die Kraft geben, eure Träume ebenfalls zu verfolgen. Also, wacht auf!

Die große Frage, warum ich diesen Weg einschlage, ist wohl die nach meiner persönlichen Motivation – der Motivation, die mich immer wieder dazu bringt, meine Gedanken niederzuschreiben, sei es per Laptop oder aber mit meinem guten, alten, klassischen Notizbuch und einem Bleistift.
Ich war schon immer eine Leseratte, die gerne in fremde Welten tauchte. In diesem Zusammenhang möchte ich ein riesiges Dankeschön an meine Eltern aussprechen, die mir ein Aufwachsen mit Büchern ermöglicht haben. Ihr seid sicherlich ein großer Grund dafür, warum ich nun diese Zeilen verfasse!

Das schönste am Lesen ist ja stets die Herausforderung der eigenen Fantasie. Auch wenn die Rahmenbedingungen durch den Autor festgelegt werden, hat man selbst die Möglichkeit, alles in den eigenen, persönlichen Schattierungen zu sehen. Die Welten, die vor dem inneren Auge entstehen können, sind einfach fantastisch! Und wer kennt das leicht wehmütige Gefühl nicht, wenn man ein gutes Buch aus der Hand legen und wieder in die Realität zurück kehren muss?

Ich jedenfalls behaupte von mir, mit einer reichen Fantasie beschenkt worden zu sein. Schnell begann ich, eigene Geschichten zu entwickeln, die sich natürlich zunächst vor allem in meinem Geiste abspielten. Erst mit etwa zwölf Jahren begann ich, das Ganze auch zu verschriftlichen.
Meine Herangehensweise ist dabei stets ähnlich: ich habe eine ganz bestimmte Idee (wo auch immer ich die aufgegriffen habe) treffe einige wenige, wichtige Vorüberlegungen, und dann beginne ich einfach zu schreiben. Nicht selten kann ich dabei am Anfang nicht ganz genau sagen, wo mich der Weg hinführen wird. Die Reise ist für mich genauso spannend, wie es für den Leser später (hoffentlich) sein wird.
Die einzelnen Charaktere lerne ich dann mit der Zeit natürlich genauso näher kennen, wie man das beim fortschreitenden Lesen eines Buches auch tut, vielleicht sogar noch etwas tiefer. Und weil ich mich derart hineinversetze, entwickeln diese ein regelrechtes Eigenleben und ich gehe eine ganz persönliche Verbindung mit ihnen ein. Das wirklich wundervolle daran, wenn man selber der Urheber einer Geschichte ist, ist dabei die Tatsache, dass das Ganze erst dann ein Ende finden muss, wenn man das selber so entscheidet. Das erleichtert den „Trennungsschmerz“ um einiges!

Es macht unglaublichen Spaß, plötzlich ganze Leben zu entwickeln. Wenn man eine Geschichte schreibt, taucht man ebenso in die Fantasie ab, wie es der Leser auch tut. Man spielt mit so vielen Möglichkeiten und Bedingungen und hat, solange man sich an seinen persönlichen roten Faden hält, nur wenige Grenzen. Das erfordert natürlich eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themen, denen man sich widmet (man kann schließlich nur schwer über etwas schreiben, von dem man keine Ahnung hat!). Es ist sicherlich auch nicht ausgeschlossen, dass man eigene Erfahrungen in die Geschichten mit einfließen lässt. Man ist ja nur menschlich!
Als eine Selbsttherapie würde ich das Schreiben – zumindest in meinem Fall – jedoch niemals bezeichnen. Nennen wir es die Sehnsucht und Freude an Neuem.

Es brennt mir unter den Nägeln. Ich muss mich unbedingt meiner aktuellen Geschichte widmen. Ich könnte mir vorstellen, euch demnächst daran teilhaben zu lassen, zumindest ausschnittweise. Ich muss mich jedoch noch entscheiden, was, wann und wie. Aber ihr werdet davon hören, versprochen!
Ich hoffe, ich konnte euch zumindest einen ersten Eindruck meiner Empfindungen verschaffen. Gerne könnt ihr euch bei Fragen an mich wenden.

Nun verbleibe ich erst einmal mit einem Lächeln auf den Lippen, weil dieser Eintrag mir wirklich gut getan hat. Es ist schön, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, und meine innere Bewegung konnte so noch etwas besser kanalisiert werden.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Eure Emma

Advertisements

Hast du eine Meinung dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s