5 Dinge, die man unbedingt wissen muss, wenn man mit einem Autor zusammen lebt

Das passt zu 100 Prozent auf mich! 🙂

MARCUS JOHANUS

5Dingedieman

Autoren sind anders als andere Menschen. Sie sind z.B. glücklich, wenn sie mit einem Laptop auf den Knien unbeachtet in einer Ecke sitzen können – und das für Stunden. Andere schütteln über so was nur den Kopf. Richtig schwierig kann das in Beziehungen werden, denn die Bedürfnisse von Autoren sind schon recht speziell.

Folgende Liste kann den Partnern von Autoren vielleicht helfen und in schwierigen Momente daran erinnern, dass das Verhalten des Lebensgefährten vielleicht merkwürdig erscheint, für Autoren aber ganz normal ist:

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Warum es sich lohnt, das Gute in der Welt zu sehen.

Hallo meine Lieben.

Ich denke, ich muss nicht näher erläutern, worauf ich mich beziehe, wenn ich euch sage, dass in den vergangenen Tagen Dinge geschehen sind, die uns alle ins Stocken bringen.

Ich selber habe stundenlang vorm Bildschirm gehockt. Da ich in der Regel gerne schreibe, während mein Mann Fußball guckt – oder Fernsehen im Allgemeinen – war ich auch am Freitag dabei, als Knalle die Luft in Paris erschütterten. Wie viele andere dachte ich als erstes an Idioten mit Bengalos. Wie viele andere war ich entsetzt, als sich das als Wunschdenken herausstellte.

Ich bezeichne mich selbst als einen empathischen Menschen. Ich litt sehr mit, musste weinen, die Bilder und die ständig aktualisierten Neuigkeiten zerrissen mich. Bis spät in die Nacht aktualisierte ich den Newsfeed zuverlässiger Seiten, wartete mit angehaltenem Atem auf ein Ende der Grausamkeiten.

Und da kamen sie, die Gedanken. In was für einer Welt leben wir eigentlich? Möchten wir – möchte ich in dieser Welt überhaupt leben? Möchte ich neues Leben in diese Welt setzen?
Schaltet man die Nachrichten ein, hagelt es Hiobsbotschaften. Schaut man auf die Straßen, sieht man Menschen, die starr vor sich hin glotzend alleine durch die Menge waten.
Eine Welt der Einzelgänger, der Gewalt?

NEIN!

Nun ja … Natürlich ist es so. Es herrscht Gewalt an so vielen Stellen auf der Erde – überall. Es erschüttert besonders, wenn es im Nachbarland geschieht, denn dann kann man die Augen davor nicht verschließen. Je näher es an einen tritt, desto schwieriger wird es, die Augen davor zu verschließen. So zu tun, als wäre man völlig überrascht, als hätte es so etwas zuvor nicht gegeben, ist völliger Quatsch.

Die Frage ist, wie gehen wir damit um? Wie du mir, so ich dir? Das ist generell der falsche Weg. Alle Menschen um einen herum stecken ihre Nase lieber in ihr Handy, starren stur auf den Boden oder haben sich mithilfe von Musik aus der Welt ausgeklinkt? Wie wäre es, wenn man lächelnd durch die Menge geht, kein Handy in der Hand, keine Musik auf den Ohren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es wunderbar ist, den überraschten Blick eines Fremden zu sehen, wenn man ihn anlächelt – einfach so. Viel schöner als mit einem erwiderten Lächeln kann man nicht belohnt werden. Und hinterher fühlt man sich besser. Kleine Blickkontakte mit anderen Menschen verbinden – und sie kosten so wenig. Kaum Energie, kaum Zeit. Wieso also nicht?

Die Welt strotzt vor Gewalt? Der Eindruck kann entstehen, doch es lohnt sich, genauer hinzusehen. Wo rücken Menschen enger zusammen als in solchen Krisensituationen? Vielleicht fällt einem die braune Suppe oder ein unverbesserlicher Zyniker mehr auf, das liegt in der Natur der Dinge, doch viel mehr sollten wir auf das Gute achten, das dadurch entsteht. Hilfsbereitschaft ist auch heute noch ein großes Thema. Man sollte nur jeden Menschen in dem Maße helfen lassen, Solidarität zeigen lassen, Anteilnehmen lassen, wie er es für richtig hält. Vielleicht glauben manche, dass sie sich besser fühlen, wenn sie andere angreifen und kritisieren, doch das ist ein Trugschluss.

Und die meisten Menschen wissen das!

Die Welt mag in vielerlei Hinsicht schlecht sein. Den Spruch „Früher war alles anders“ kennen wir zur Genüge – mittlerweile von Menschen allen Alters, nicht nur von unseren Großeltern, die gedanklich noch in der Vergangenheit verharren. Ich sage euch: Wir sollten nicht den Blick in die Vergangenheit richten, sondern in die Zukunft. Wir leben im Hier und Jetzt und im Morgen. Und was nützt es, wenn wir anhand der schlechten Nachrichten kapitulieren? Sollten wir nicht vielmehr versuchen, alles lebenswerter zu machen? Statt den Blick ebenfalls gen Boden zu richten, einfach nach oben schauen – lächeln, offen sein? Es ist doch viel schöner, den blauen Himmel, die bunten Straßen anzusehen, als den grauen Beton!

Außerdem ist es völliger Quatsch zu glauben, dass man als Einzelner nichts bewirken kann. Durch solche Denkweisen ändert sich nichts. Wenn jeder irgendwie seinen Beitrag leistet, kann es insgesamt schon zu einer ganzen Menge an Veränderungen kommen.
Lohnt es sich, in dieser Welt zu leben, neues Leben zu schenken?

JA!

Denn wer sonst soll aus der Welt einen lebenswerten Ort machen, wenn nicht wir? Wenn uns solche Gedanken erfassen, wie aktuell, wenn wir vor Schrecken erstarren und nicht wissen, was wir tun sollen – dann wird es Zeit, sich auf das Schöne zu konzentrieren. Sei es das kleine Lächeln zu einem Fremden, das für so viel positive Energie sorgen kann. Sei es das quietschende Kleinkind, das planschend im Kinderwagen sitzt.

Ich hatte einige schöne Erlebnisse in den letzten Tagen. Liebe Freundinnen haben mich zu einem kleinen inoffiziellen Junggesellinnenabschied entführt. Ich war vollkommen baff, denn damit hatte ich absolut nicht gerechnet (es war und ist besprochen, dass der große JGA nächstes Jahr vor der Kirche stattfindet). Und es war perfekt, so wie ich es mir immer vorgestellt habe.
Ich hatte meine letzte Therapiestunde, vorzeitig konnte die Behandlung beendet werden, weil ich mich so gut entwickelt habe.
Wir haben unser erstes eigenes Auto gekauft. Der Hund folgt im nächsten Jahr.
Ich bekomme regelmäßig tolles Feedback zu „Zweite Chance für die Liebe“.
Herrgott, ich heirate nächste Woche!
All diese positiven Dinge! Wie sollte ich da nicht in dieser Welt leben wollen – mit all ihren Macken und all ihren schönen Seiten?

Lasst uns also innehalten. Natürlich will ich den Opfern gedenken, und ich rede das Schlimme nicht klein. Ich finde nur, dass es nicht richtig ist, deshalb zu kapitulieren. Wäre es nicht viel besser, wenn wir denken würden: „Jetzt erst recht!“?

Ich denke es jedenfalls.

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche. Bleibt gesund und passt auf euch auf.
Und achtet auf das Schöne.

Eure Emma

… Sommerloch, Gemeinschaftsbildung und mehr

Einen wunderschönen guten Abend, meine Lieben.

Der Titel meines Blogbeitrages sagt schon aus, mit welchen Themen ich mich heute an euch wende. Ich liege daheim auf der Couch, die Sommergrippe hat mich erwischt, und deshalb muss ich den Samstagabend daheim verbringen. Was bietet sich da mehr an, als ein wenig zu schreiben? Das geht immerhin in jeder Position, horizontal, vertikal, stehend, liegend … wie auch immer!

Die letzten Wochen sind wie im Fluge vergangen. Lange habe ich mich nicht mehr bei euch gemeldet, zumindest nicht hier auf dem Blog. Bei Facebook bin ich nach wie vor aktiv. Mittlerweile trete ich auch mit meinem Autorendasein als Person auf, nicht mehr nur noch als eine Seite, sodass ich viel besser interagieren kann. Die Reichweite und die Möglichkeiten einer Seite wurden derart eingeschränkt, dass es der einzig logische Schritt war, um vernünftig Kontakt mit euch pflegen zu können. Das geht natürlich viel schneller als ein ganzer Blogbeitrag, für den ich mir in der Regel viel Zeit nehme. So zwischendurch gepostet hat man beim großen F einfach schneller als hier.

Nun jedoch liege ich hier, für den Abend Strohwitwe, da wird es einfach Zeit, mich wieder hier zu melden!

In den letzten Wochen ist so wahnsinnig viel passiert. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Nicht nur, dass ich viel unterwegs war (mehrfach an der Nordsee, Berlin, Hamburg) … ich habe viele tolle Kollegen kennengelernt, habe Prüfungen absolviert, wurde medikamentös herunterdosiert, habe mich tätowieren lassen (#SemicolonProject, ich liebe es!) und … ich habe mich einer tollen Gruppe angeschlossen. Das ist wohl auch die größte Neuerung der vergangenen Wochen, da sie den größten Rattenschwanz nach sich zieht. Kurz und knapp: Das Autorensofa, das sind wir. Eine Gruppe von 42 mehr oder minder freien Autoren, die sich zu einer IG zusammengeschlossen haben. Gemeinsam treten wir auf Messen auf, haben eine Webpräsenz und ähnliches. Glaubt mir, als ich mich zu Beginn dieser Gruppe angeschlossen habe, hätte ich mir im Traum nicht ausmalen können, welche Ausmaße das annimmt – und das soll was heißen, denn ihr kennt meine Fantasie! 🙂 An dieser Stelle muss ich betonen, was für eine tolle Arbeit unser Orga-Team und einige weitere Mädels machen. Die Zeit, die sie investieren, die Kreativität und die Energie – das ist einfach umwerfend. Ich muss da ganz klein und bescheiden bleiben, denn viel habe ich noch nicht beitragen können. Dafür war ich zeitlich zu eingespannt – naja, und, seien wir ehrlich, in vielerlei Hinsicht fehlt mir auch das Talent, gerade wenns um Graphisches geht. *hüstel*

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Jedenfalls – man wird uns schon dies Jahr in Frankfurt antreffen können, mit einem riesigen tollen Stand und einem absoluten Knaller-Sofa, denn der Name soll ja schließlich auch Programm sein! Ich lade euch herzlich ein, vorbeizukommen, um mit mir und mit meinen tollen Kollegen zu plaudern! Der Stand ist während der gesamten Buchmesse offen, ich selber bin Freitags, Samstag und Sonntag da! Auch auf einer weiteren Veranstaltung, der Leserparty der Bücherwürmer, werde ich an dem Freitagabend des Buchmesse-Wochenendes präsent sein, als geladener Autor.

Ihr seht, es ist viel geplant. Ich hoffe, dass ich viele von euch treffen werde. Ich habe ein richtiges Kribbeln im Bauch, wenn ich an den Oktober denke!
Details zum Autorensofa, zum Beispiel meine Standpräsenz, Gewinnspiele und, und, und … werdet ihr hier und auf den entsprechenden Seiten bei FB früh genug erfahren, schaut einfach regelmäßig vorbei! Ich kann euch sagen, es lohnt sich! 🙂

Ansonsten schreibe ich nach einer eingelegten „Zwangs-Schreibpause“ wieder am neuen Roman, dieser soll im November erscheinen. Ich muss feststellen, dass ich schon zu Beginn immer wieder an meine Grenzen stoße. Warum, das werdet ihr noch früh genug erfahren … es wird emotional! Und natürlich kommt die Liebe nicht zu kurz, ihr kennt mich ja! Ich bin gespannt, wie die Arbeit an dem Manuskript fortschreiten wird, wie sich die Charaktere entwickeln. Auch für mich ist es jedes Mal aufs Neue aufregend, wenn ich den Weg mit ganz neuen Personen beschreite. Bei Fortsetzungsromanen ist es da etwas einfacher, man kennt seine Pappenheimer schon. Aber wo bleibt da die Aufregung 🙂 Und bei der aktuellen Thematik ist es vorprogrammiert, dass ich immer wieder innehalten muss …

Abgesehen von alldem nimmt mich auch mein Privatleben sehr in Anspruch. Ich habe eine Hochzeit zu planen. Nicht eine … nein, meine! Das ist der absolute Oberknaller überhaupt und natürlich sehr aufregend. Es gibt so vieles zu beachten, so vieles zu bedenken. Manchmal weiß ich gar nicht, wie das alles klappen soll, aber insgesamt bin ich da optimistisch 🙂

Ihr seht, ich bin irgendwie ziemlich eingespannt. Deshalb werde ich meine Kurse fürs Studium im kommenden Semester auch reduzieren. Ich habe ja sowieso keinen Zeitdruck, dann muss ich mir selber ebensolchen ja nicht machen. Klingt jetzt so leicht dahergesagt, aber mehrere Menschen mussten mit Engelszungen auf mich einreden, damit ich das einsehe 😉 Ich muss eben einfach immer alles richtig und direkt machen. Ein guter Lernprozess, das Studium nun hintan zu stellen. Mein Schriftstellerdasein ist mir nun einmal wichtiger!

Ich denke, die nächsten Wochen und Monate werden noch arbeitsintensiv genug. Ich bin gespannt, was alles auf mich zukommt, aber optimistisch, denn insgesamt sind das ja alles tolle Sachen, nicht wahr? Ich muss nur gut mit meinen Energien haushalten, die verballer ich ja gerne alle auf einmal und das geht jetzt nicht. Drückt mir die Daumen, dass das klappt!

Heute Abend trinke ich brav meinen Thymiantee weiter. Brr, bei den Temperaturen! Ich werde für heute offiziell Feierabend machen und nur noch ein bisschen im Netz rumstöbern. Morgen schreibe ich an meinem Manuskript weiter und mache etwas für das Autorensofa. Ich hoffe, ihr habt schöne Wochenendaussichten, ich bin mit meinen, abgesehen von dem blöden Kranksein, jedenfalls recht zufrieden!

Ich wünsche euch einen schönen Abend und hoffe, das kleine Update hat euch gefallen!

Alles Liebe

Eure Emma

Autorenvorstellung: Violet Truelove

Ihr Lieben.

Heute habe ich etwas ganz besonderes für euch. Als ich vor zwei Wochen auf der AmazonAcademy in Berlin war, hatte ich das große Vergnügen, einige sehr liebe und tolle Kollegen kennenzulernen. Eine von ihnen ist Violet Truelove, vergleichsweise noch ein junger Hüpfer unter den Autoren aber dafür schon ein verdammt guter und erfolgreicher! 🙂

Ich würde sie euch gerne ein bisschen näher vorstellen, denn meiner Meinung nach ist sie ein toller Mensch und ich glaube, dass sie auch euch überzeugen wird – sowohl auf persönlicher Ebene, als auch auf Autorenebene. Parallel zu diesem Beitrag ist heute auf meiner Facebookseite eine Vorstellung gelaufen, die sich inhaltlich ziemlich mit diesem Beitrag deckt – ich möchte sie nur gerne einfach auch hier auf meinem Blog haben – auf einen Blick, sozusagen! 🙂
Im folgenden habe ich einen Steckbrief, ein Interview und eine Buchvorstellung ihres Erstlings „Ein Surfer zum Verlieben“ für euch!
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 Steckbrief

Name: Violet Truelove

Spitzname: Vio

Haustiere: Leider keine

Größte Marotte: Ich bin ein absoluter Kontrollfreak, echt ganz schlimm!

Lieblingsfarbe: Türkisblau, oder sonniges gelb

Lieblingsessen: Das wechselt bei mir ganz oft und keine Ahnung, habe zur Zeit wenig Hunger.

Lieblingsautor: Stephen King

Vorbild: Ehrlich, ich habe keins. Es gibt Leute, die ich recht cool finde, aber niemanden, zu dem ich aufschaue und der eine Art Vorbild wäre.

Das mag ich gerne: Regenbogen, Harmonie, das Meer, Sonne, Wellen, Ruhe

Das mag ich gar nicht: Stress, Krieg, Hass, Intoleranz

Lebensmotto: True love conquers all – Wahre Liebe überwindet alle Hindernisse.

Frühaufsteher oder Nachteule? Nachteule

Tee oder Kaffee? Tee

Schokolade oder Lakritz? Super schwierig und auch im steten Wechsel … heute: Lakritze

Nordsee oder Südsee? Liebe beides, aber letztendlich Südsee

Ein erster, kleiner Eindruck, wer Violet so ist. Zur Vertiefung hatten ich dann auch noch das Vergnügen, ein Interview mit ihr zu führen, welches ihr nun nachlesen könnt.

Liebe Violet, wir zwei haben uns in Berlin auf der AmazonAcademy kennengelernt, worüber ich sehr froh bin! Nun habe ich die Ehre, dich auf meiner Seite vorzustellen. Vielleicht möchtest du dich ja zu Beginn kurz vorstellen, damit die Leser wissen, worum es geht. Bitte erzähl doch, wie dich deine Freunde beschreiben würden – möglichst in drei Sätzen!
Meine Freunde? Welche Freunde? Ich glaube, weil es niemanden außer meinem Mann gibt, der mich wirklich gut kennt, würden sie sagen, dass ich ein ungeheuer positiver Mensch bin – woran ich arbeite und was nicht immer stimmt. Sie würden sagen, dass ich jede Menge schmutziger Witze mache, lustig und frech bin und oft übers Ziel hinausschieße.

Würdest du sagen, du bist ein typischer Künstler?
Was ist das Bild des typischen Künstlers? Ist es der von Weltschmerz gepeinigte Trinker? Oder die vereinsamte Liebesroman-Autorin, die zuvor bei ALDI an der Kasse gearbeitet hat?
Ich für meinen Teil weigere mich einem dieser Klischees zu entsprechen. Allerdings lebe ich ein Stück weit in meinen eigenen Welten, führe Unterhaltungen in meinem Kopf mit Personen, die nicht da sind habe manchmal Schwierigkeiten in dieser Welt zu sein.

Die Protagonistin aus „Ein Surfer zum Verlieben“, Lindsay Lovejoy, ist ebenfalls Teil unserer Runde. Liebe Lindsay, was würdest du über Violet sagen?
Lindsay: „Mmmh, das ist schwierig. Ich will jetzt auch nichts Falsches sagen. Schließlich hat Violet mich für einen zweiten Teil von Ein Surfer zum Verlieben angeworben und ich habe Angst, sie könnte mich sterben lassen, wenn ich jetzt was Böses sage.“
Violet: „Du sollst auch nichts Böses sagen, sondern die Wahrheit.“
Lindsay: „Eben. Und du behandelst uns nicht gerade gut.“
Violet: „Was? Entschuldige mal, du bist so gut wie mit Warden verheiratet. Hey, weißt du, was ich dafür geben würde, mit so einem heißen, hawaiianischen Surfer zusammensein zu dürfen? Und der mindblowing Sex, den ihr habt! Und Warden, der kann drei Mal am Tag! Das ist nicht wie bei mir zu Hause. Nee, also, bitte! Du kannst dich wirklich nicht beschweren.“

Violet, erzähl doch bitte etwas aus deiner Kindheit!
Dir ist aber schon klar, Emma, dass ich dieses Ablenkungsmanöver durchschaue, oder? Okay, meine Kindheit. Die war sehr prägend, beispielsweise in Bezug auf meine Vorliebe für schnelle Autos. Mein Papa fuhr jahrelang einen Porsche. Ist jetzt nicht mein Traumauto, doch der Mustang Shelby schon. Gibt es natürlich in Deutschland nicht und ich fahre stattdessen einen Windelbomber.

Liebe Violet, bist du glücklich?
Seit ich mich für eine Laufbahn als Schriftstellerin entschieden habe, bin ich mega
glücklich.

Wie anstrengend ist die Zusammenarbeit mit deinen Charakteren?
Kommt drauf an. Zur Zeit schreibe ich als Ava Innings und Brad ist gerade ziemlich anstrengend, aber wir liegen in den letzten Zügen und gerade auch zusammen im Bett … Also er und Joe und nicht ich und er natürlich 😉

Und andersherum – wie anstrengend ist es für dich, Lindsay?
Lindsay: „Kein Kommentar!“
Violet: „Hör auf zu schmollen und rede mit Emma.“
Lindsay: „Willst du wirklich, dass ich von deinen Ideen erzähle, Violet? Was du mit uns vorhast, dass …“
Violet: „Okay! Okay! Du hast gewonnen. Ich schreibe einfach irgendwelchen langweiligen Kram ohne Spannungsbogen, dramatischen Höhepunkt und eine charakterliche Entwicklung. Ist dir das lieber?“
Lindsay: „Pah! Schau, Emma, immer muss sie das letzte Wort haben.“
Violet: „Im Surfer hast immer du es und nervst den armen Warden damit.“

Ihr seid wirklich herrlich miteinander! Sag, wo und wie schreibst du am liebsten?
In meinem Arbeitszimmer. Ist echt klein und kuschelig 😉

Hast du einen Lieblingscharakter (Lindsay, bitte weghören)?
Als Violet liebe ich Warden, als Ava liebe ich Brad. Ich glaube, Lindsay kann damit ganz gut leben, schließlich liebt sie Warden ja auch.

Was war dein erster Schreibversuch?
Eine Ponygeschichte, in der ich die Jahreszeit geändert habe, weshalb meine Frösche dann im Winter quakten. War blöd, als alle gelacht haben, aber damals war ich erst zwölf, wie ich zu meiner Verteidigung einwerfen möchte.

Wer ist nun dein größter Kritiker?
Ich selbst. Selbstzweifel gehören scheinbar zur Jobbeschreibung dazu.

Was macht ein Autor in der Freizeit (Schreiben zählt nicht!)?
Yoga, Lesen, Surfen, Fotografieren

Welches Buch liest du gerade? Hast du überhaupt Zeit zum Lesen?
Ich habe viel zu wenig Zeit zum Lesen. Aber gerade lese ich Aprikosenküsse von Claudia Winter

Etwas sehr persönliches und doch wunderschönes zum Ende: Was ist die schönste Liebeserklärung, die du je erhalten hast?
Mein Mann, er ist ganz traumhaft, hat neulich zu mir gesagt: „Ich bin so froh, dass ich dich gefunden habe. Ohne dich war ich schrecklich einsam und alleine.“ Und das, obwohl wir seit 15 Jahren zusammen sind.

Wie schön! 🙂 Da geht einer Frau doch das Herz auf. Zu guter Letzt: Wie können deine Leser Kontakt zu dir aufnehmen?
Per Mail und über Facebook, oder indem sie ein Ticket für die Hummerparty gewinnen und auf den Messen

(Das wäre dann zum Beispiel hier oder hier.)

Im Anschluss habe ich nun auch noch meine Meinung zu „Ein Surfer zum Verlieben“, welches ihr hier erstehen könnt, und eine exklusive Leseprobe für euch!

11541597_10207325159473919_151861291_oBeschreibung:

Das Leben der Bestsellerautorin Lindsay Lovejoy könnte so schön sein, gerade erst wurde sie von der Romance Writers Hall of Fame ausgezeichnet, und ihr vierter Roman übertrifft alle Erwartungen. Außerdem hat sie sich ihren lang ersehnten Traum erfüllt und ein Haus auf der wunderschönen hawaiianischen Insel Kauai gekauft, doch bereits am Tag ihres Einzugs realisiert Lindsay, dass sie ein echtes Problem hat, denn ihr Nachbar ist kein geringer als der attraktive Surfstar Warden Palmer. Eben jener Warden Palmer, der bei der Charaktererschaffung ihrer berühmten Romanfigur (warum hatte sie diese nur ausgerechnet Palmer Warden genannt) Pate stand.
Lindsay kann nur darauf hoffen, dass Sportler keine romantischen Frauenromane lesen, denn sie hat keine Ahnung, wie sie dem Sonnyboy all die expliziten Sexszenen – in denen er ganz offensichtlich die Hauptrolle spielt – erklären soll.
Palmer seinerseits hat ganz andere Probleme. It-Girl Vera Snider hat dem Bad Boy den Laufpass gegeben, er hat einen Haufen Schulden, und sein Hauptsponsor hat ihn ebenfalls abgesägt – und ohne einen neuen Geldgeber kann der Prosurfer nicht auf Worldtour gehen. Palmer, der eigentlich nichts mehr liebt als seine Privatsphäre, weiß, er braucht jetzt Publicity – und davon möglichst viel.
Eben jene Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wird scheinbar seiner neuen sexy Nachbarin zu teil, wie Palmer bald herausfindet, doch auch wer sie ist, bleibt kein Geheimnis. Dank Manager Josh gewinnt Palmer Einblick in die Handlung der Lovejoy-Romane und weiß, dass er es war, der die Fantasie der Autorin beflügelt hat. Es dauert nicht lange, bis Gerüchte über eine Affäre zwischen Lindsay und dem Surfer die Runde machen. Schon bald titeln die Zeitungen „Die Lovestory des Jahrzehnts“ und Lindsay erklärt sich – auf Drängen ihrer Agentin, aber vor allem, weil sie dem Schönling längst verfallen ist – bereit, die willkommene PR zu nutzen.
Schnell muss Lindsay jedoch erkennen, dass das Leben an der Seite eines solchen Mannes seine Schattenseiten hat. Mit der allgegenwärtigen Anwesenheit von Groupies hat sie gerechnet, jedoch nicht, dass ihr eines Tages ein angesagtes It-Girl den Krieg erklärt. Vera Snider will ihren Ex nämlich plötzlich zurück – und das mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Lindsay muss sich fragen, ob Palmer all die Aufregung wert ist, und ob er derjenige ist, den sie wirklich möchte – denn die wahre Liebe hat sie sich gänzlich anders vorgestellt.

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, dass es mir zunächst wie eine Pflichterfüllung erschien, Violets Roman zu lesen. Ich wusste, ich möchte sie euch vorstellen und ich möchte einfach gerne wissen, worüber ich rede. Dass ich in dem Zusammenhang einen Liebesroman lesen „muss“, war für mich insofern ein Problem, als dass ich derzeit privat eigentlich nur, und damit meine ich ausschließlich!!, Psychothriller oder Horror lese. Warum? Kann ich euch nicht sagen, ist aber so. Ich habe verschiedene Liebesromane begonnen und wieder abgebrochen, einfach, weil sie mich derzeit nicht so packen.

Der Surfer hat mich zum ersten Mal wieder dazu animiert, einem Buch dieses Genres eine Chance zu geben und am Ball zu bleiben. Das ist im Grunde auch das höchste Kompliment, das ich aussprechen kann, denn meine Lesezeit ist knapp geworden und ich sehr wählerisch! 🙂

Die Geschichte handelt, wie ja bereits deutlich geworden ist, von der Bestsellerautorin Lindsay Lovejoy (ist der Name nicht genial??) und dem heißen, wenn auch etwas verzweifelten Warden Palmer. Jetzt mal ganz unter uns, Mädels, wer hätte so jemanden wie ihn nicht als Nachbar? Geschweige denn mehr? Die irrigen Wege, die diese beiden Personen zusammenführen, sind manchmal so irre, dass man herrlich lachen muss. Ich will nicht zu viel von der Story verraten – nur soviel, dass sie wirklich erfrischend neu ist, mal etwas anderes, sie hebt sich aus dem Einheitsbrei der Liebesromane hervor!

Womit dieses Buch besonders besticht, ist die Schreibweise. Herrlich locker, leicht, herzerwärmend und so absolut auf dem Boden geblieben schickt Violet uns in Situationen, die man sich eins zu eins vorstellen kann. Die Dialoge, die Konfrontationen – alles wirkt zu 100% richtig, ganz so, als würde es genauso geschehen, und man fängt an, die Protagonisten richtig ins Herz zu schließen. Wie gut, dass es weitere Bände der Reihe gibt, die zwar alle in sich abgeschlossen sind, aber durchaus ein Wiedersehen mit alten Bekannten ermöglichen, denn ich sage euch schon jetzt: ich werde die beiden vermissen!

Ebenso wie bei mir spielt die Liebe eine große Rolle in Violets Büchern. Besonders hervorzuheben ist dabei jedoch, dass es nicht um die märchenhafte Traumliebe geht, die mit Feenstaub alle Probleme löst – nein. Es geht um Liebe in all ihren Facetten, um die Schwierigkeiten, die sich einem frischen Pärchen stellen können, um Altlasten, die JEDER Mensch in irgendeiner Form mit sich trägt und um die sich gekümmert werden muss. Eine wunderschöne Geschichte mit Ecken und Kanten – das ist „Ein Surfer zum Verlieben“. Ich muss sagen, dass ich angefixt wurde und ich freue mich wahnsinnig auf die nächsten Bücher, ganz besonders jedoch auf „Ein Fotograf zum Verlieben“, wird hier doch die Thematik Missbrauch angesprochen, die mir sehr am Herzen liegt. Wie blöd, dass ich als Autor so wenig Zeit zum Lesen habe!!

Ihr seht – es lohnt sich!! Ich lasse euch auch hier die Leseprobe da. Habe ich euer Interesse geweckt? Dann stattet der lieben Violet doch einen Besuch ab oder lest in ihre Bücher. Sie bzw wir werden uns riesig freuen! 🙂

Habt noch einen schönen Abend, ihr Lieben!!

Eure Emma

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>> „Ich schätze, Sie haben mir einiges zu erklären“, raunte er noch, ehe er sich ihr Handgelenk schnappte und sie hinter sich her auf die Terrasse zog. Sein Griff war nicht schmerzhaft, jedoch eisern – Lindsay wurde klar, dass sie in ernsthaften Schwierigkeiten steckte. Warden schloss die gläserne Schiebetür hinter ihnen. Breitbeinig baute er sich vor ihr auf, die Arme verschränkt, einen unergründlichen Ausdruck auf dem Gesicht. Lindsay konnte mit einem Mal gut verstehen, dass sich Gegner im Heat mit ihm einschüchtern ließen. Lindsays Knie fühlten sich an wie Gummi, ihr Herz hämmerte stakkatoartig, und ihr wurde ganz mulmig zu Mute.
„Also?“, brachte Warden mühsam beherrscht hervor.
Sie hob trotzig das Kinn. „Was also?“, fragte sie provokant, und hatte keine Ahnung, wo sie die innere Stärke dafür hernahm.
Warden trat neben sie, umklammerte das Geländer und blickte auf das Meer hinaus. Seine Fingerknöchel traten weiß hervor, so fest war sein Griff. Gefährlich leise sagte er: „Verarschen Sie mich nicht. Ich will wissen, was diese kranke Scheiße soll.“ Seine Stimme klang so eiskalt, dass ihr noch eine Nuance schlechter wurde.
Lindsay, die mit dem Rücken zum Geländer stand, konnte sehen, wie die wenigen anwesenden Gäste und die Angestellten die Szene gebannt verfolgten. Sie schaute zur Seite und sah Warden an. Er hatte die Zähne aufeinander gepresst, und atmete scharf aus. Lindsay drehte sich langsam in die gleiche Richtung um und wand den Schaulustigen somit den Rücken zu. Sie sah, wie Warden sich zusammenriss, wie sehr er um seine Fassung bemüht war, und sie hatte zugegeben Angst vor ihm. In seinem Zorn war er verdammt erschreckend. Lindsay schluckte schwer.
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, gestand sie kleinlaut.
Warden schnaubte verärgert. „Sie sollen gar nichts sagen und bloß nichts schreiben! Wie können Sie nur! Sie sollten sich in Grund und Boden schämen!“
„Hören Sie, Warden, ich wusste nicht, dass wir uns irgendwann sehen würden“, log sie. Denn natürlich hatte sie gefürchtet, dass so etwas früher oder später passieren könnte. Sie hatte Nächte lang wachgelegen und überlegt, wie sie es ihm erklären konnte, doch nichts, was sie zu sagen gehabt hätte, klang zufriedenstellend. Lindsay hätte sich niemals vorstellen können, dass Warden derart wütend sein würde. Er hatte getrunken, sie konnte seine Fahne riechen, und er war ganz offensichtlich unberechenbar.
„Und das macht es besser, oder wie? Sie machen aus mir eine Lachnummer! Ein anregendes Lesevergnügen?“ Er betonte das ‚anregend’ ebenso wie sie selbst zuvor. „Fuck, ich kenne Gina, ich trinke hier jeden Tag meinen verschissenen Kaffee“, knurrte er. Seine Stimme zitterte vor Anspannung. „Ich will wirklich nicht wissen, was in Ihrem mickrigen, kranken Hirn vor sich geht“, blaffte er. Sie wollte etwas erwidern, ihn beruhigen, doch er fiel ihr ins Wort. „Sie sind wirklich das Letzte! Ich habe so die Schnauze voll von euch notgeilen, dämlichen Weibern!“
Lindsay starrte ihn fassungslos an. Tränen traten in ihre Augen, doch sie rang sie tapfer nieder. Niemals würde sie sich die Blöße geben und vor Warden Palmer weinen. Ihr Palmer Warden hätte unter keinen Umständen so mit ihr geredet. Die Hauptfigur ihrer Romane war ein netter Kerl, hilfsbereit und fürsorglich. Er wäre nie im Leben betrunken Auto gefahren, oder hätte sich verhaften lassen, oder seine Frau betrogen, oder einen Sportwagen im Hotelpool versenkt. Er hatte wirklich nichts gemein mit diesem fiesen Kerl, der wie ein wütender Stier vor ihr herumtobte. „Das ist Rufschädigung“, zischte Warden gerade aufgebracht. Die Finger seiner rechten Hand trommelten auf dem Geländer herum – seine nervöse Energie machte sie ganz krank. „Ich werde Sie verklagen, meine Anwälte werden mit Ihnen den Boden aufwischen, Sie …“, doch Lindsay hatte nicht vor, sich weitere Gemeinheiten anzuhören.
Sie wirbelte herum und lief, so schnell sie konnte, die Treppe zum Strand hinunter. Sie rannte über den weichen Sand Richtung Parkplatz, mahnte sich dann jedoch zur Ruhe, zwang sich dazu langsam zu gehen. Es ist alles gut, beruhigte sie sich in Gedanken. Erst jetzt ließ die beklemmende Furcht nach, die sie zur Untätigkeit verdammt hatte. Plötzlich lagen ihr eine ganze Reihe spitzer Erwiderungen auf der Zunge. Nur leider hatte ihre Schlagfertigkeit in Anwesenheit ihres Traumtypen furchtbar gelitten gehabt. Naja, darin, dass er ihr Traumtyp war, hatte sie sich gründlich geirrt. Aber verdammt, er war schlicht und ergreifend imposant, und obwohl er nur einen knappen Kopf größer war als sie, wirkte seine Präsenz einschüchternd. Er vibrierte förmlich vor unkontrollierter, hyperaktiver Energie. Sein Selbstzerstörungstrieb war beinahe so ausgeprägt wie ihr eigener. Dieser Typ war nicht gut für sie und sie sollte ihn ein für alle Mal aus ihren Gedanken verbannen. Es war genau wie Alex ihr immer gesagt hatte, sie hatte sich da in etwas hineingesteigert. Lindsay beschleunigte ihre Schritte und hatte bereits den halben Weg zum Parkplatz zurückgelegt, als sich eine Hand auf ihre Schulter legte … was nun geschah, hatte sie nicht geplant.
Die Reflexe und jahrelanges Kampfsporttraining übernahmen die Kontrolle. Wardens Hand lag auf ihrer linken Schulter, sie riss den rechten Arm hoch, und wirbelte in die gleiche Richtung herum. Mit ihrem rechten Oberarm stieß sie seine Hand weg, er taumelte ins Leere. Ehe sie es schaffte, sich zu bremsen, hatte sie ein Bein hinter ihn gestellt, quer über seine Brust gegriffen und ihn – mit Hilfe ihres eigenen Körpergewichts – zu Boden geworfen. Die Verblüffung stand Warden ins Gesicht geschrieben. Lindsay brachte noch ein leises ‚Scheiße!’ hervor, während sie fielen und sie endgültig realisierte, wen zur Hölle sie von den Beinen geholt hatte. Warden, der immer noch völlig überrumpelt war, schlug hart auf, und blieb erst einmal liegen. Der Sand war weich und feucht, Warden hatte sich nichts getan, doch er hatte auch nicht die Geistesgegenwart besessen, sich auf den Aufprall gefasst zu machen. Es presste ihm die Luft aus den Lungen, als er auf seinem Rücken landete. Lindsay lag halb auf ihm drauf und hatte auch nicht die Absicht, von ihm runter zu gehen – am Boden war er nämlich deutlich weniger furchteinflößend.
„Es tut mir leid“, sagte sie und suchte Blickkontakt. Seine blauen Augen funkelten wütend und er sah aus, als würde er jeden Augenblick explodieren. „Es tut mir wirklich furchtbar, furchtbar leid, Warden.“
„Heben Sie sich das für den Gerichtssaal auf“, würgte Warden sie ab. Er versuchte sich aufzusetzen. Lindsay dachte nicht daran, von ihm runterzugehen, um ihn auf die Beine kommen zu lassen.
„Ich würde mir einen teuren, zeitaufwendigen Prozess sparen“, riet sie. „Nicht umsonst steht in Romanen in der Regel ‚Alle Handlungen und Personen sind frei erfunden. Alle Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt’.“
„Das ist doch blanker Hohn“, knurrte er, „das bin eindeutig ich. Palmer Warden, lächerlich! Und jetzt runter von mir!“
Sie schnaubte. „Nur wenn Sie versprechen, sich zu benehmen.“„Was wissen Sie schon von gutem Benehmen?“, konterte Warden. „Runter jetzt!“, befahl er energisch.<<

Sneak Peak

Hallo meine Lieben!

Ich weiß nicht, ob ihr es alle schon mitbekommen habt, aber ich habe gute Nachrichten für euch:
Am 1.12., also noch in diesem Jahr, erscheint mein neuer Roman!

Tadaaaa!

Titel und Cover werde ich erstmal noch nicht verraten, aber ich werde euch einen kleinen Ausschnitt zum Reinschnuppern anhängen!

Wie kommt es dazu? Nun ja, es handelt sich um die Geschichte, die bei dem Verlag war. Leider hat dieser geraume Zeit nicht mehr auf meine Kontaktaufnahmen reagiert, keine Ahnung wieso. Einer Kollegin geht es ähnlich. Nach einer Frist habe ich dann gekündigt, denn unter den Umständen behalte ich das Szepter lieber selber in der Hand!

Da die Geschichte so gut wie fertig ist (nur noch die Testleserphase, und die ist initialisiert), bekommt ihr also noch in diesem Jahr ein weiteres Buch zu lesen! Irre oder? 🙂

Naja, das wollte ich kurz mit euch teilen. Nun könnt ihr mal reinlesen und euch überlegen, ob euch die Story anspricht! 🙂

Liebste Grüße

Eure Emma

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»Du machst Witze.« Seufzend blickte ich durch mein Fenster. Klein, quadratisch und mit einem dünnen grauen Schmutzschleier überzogen, sollte es mir ausreichend Licht und nicht zu viel Ablenkung bieten, wenn ich Stunde um Stunde meinen öden Bürojob erledigte. Assistentin der Assistentin des stellvertretenden Chefs einer kleinen Zeitung. Selten durfte ich das tun, was ich eigentlich hätte machen wollen: Recherche, raus ins Feld, Berichte schreiben. Stattdessen konnte man meinen Job relativ einfach als Hilfskraft bezeichnen. Kopieren und das Ausstellen vorgefertigter Briefe war so ziemlich alles, was ich machen durfte. Und hinter ausbleibenden Zahlungen hinterherrennen. Meine blauäugige Illusion, durch diesen Job einen Einstieg bei der Zeitung und einen baldigen Aufstieg auf der Karriereleiter zu erhalten, hatte ich schon längst aus jenem grauen Fenster befördert.
Mit Arschtritt.
Natürlich interessierte es mal wieder niemanden, dass ich meine Pause überzog. In der hintersten Ecke des trubeligen Büroraumes zog ich kaum Aufmerksamkeit auf mich, solange ich nicht laut aufschrie oder mit meiner würdelosen Arbeit in Verzug kam.
Über meinen eigenen Zynismus erschrocken betrachtete ich meine rotlackierten Nägel, die an einem Zeigefinger einen minimalen Riss in der Farbe aufwiesen. Gut, heute würde ich sie also noch nicht erneuern müssen.
»Doch, doch, und glaub‘s mir, Babe, der Typ ist einfach der Hammer!«
Wen auch immer Mark als »der Hammer« bezeichnete – wirklich überzeugen konnte mich diese Beschreibung nicht. Mark befand jedes männliche Wesen, das sich länger mit ihm unterhielt, als »der Hammer«, solange es die Grundlagen der Körperhygiene beherrschte. Doch was die Auswahl seines neuen Mitbewohners anging, sah es schon ein wenig anders aus. Seine diesbezüglichen Ansprüche waren derart hoch, dass selbst ich dankend darauf verzichtet hatte, mit meinem besten Freund zusammenzuziehen. Lieber wohnte ich in meinem Schuhkarton als unter den Argusaugen meines gestörten Freundes.
Marks letzter Mitbewohner war so etwas wie ein Heiliger gewesen, und sie hatten wunderbare Zeiten miteinander verbracht. Harmonisch, sauber und äußerst vorbildlich. Doch dann hatte ein unschlagbares Jobangebot die traute Zweisamkeit gestört und nun suchte Mark schon seit drei Monaten nach einem neuen Mitbewohner. Nicht, dass es keine Interessenten gab – bisher war einfach niemand in Frage gekommen. Ich hatte fast schon befürchtet, dass Mark mich bitten würde, doch mit ihm zusammenzuziehen – und dann das!
»Wie hat der Kerl dich überzeugt?« Ich hörte ein verdächtiges Geräusch und schielte über die Abtrennung meines Bürowürfels, bevor ich mich wieder auf mein Telefonat konzentrierte. »Nochmal bitte.«
»Ich sagte, dass er einfach nur nett war. Irgendwie hat die Chemie zwischen uns sofort gestimmt. Wir haben ewig gequatscht und er hatte super Ideen, wie wir das Wohnzimmer umgestalten können.«
Das Wohnzimmer, das seit Wochen eine Baustelle war, weil Mark zwar riesige Ansprüche an die Hygiene hatte und als Frisör unglaublich geschickt war, dafür aber umso unfähiger, was Renovierungsarbeiten anging.
»Einfach so?« Nun klang ich doch ziemlich ungläubig.
»Einfach so!«
Ich seufzte ein weiteres Mal auf, riss mich dann aber zusammen, denn ich spürte, wie Mark ungeduldig wurde. Jetzt war es wohl Zeit, sich für ihn zu freuen. Und das tat ich ja eigentlich auch. Immer.
Nur nicht heute, denn heute war der mit Abstand beschissenste Tag meines Lebens. »Ich freue mich für dich, dass das Suchen endlich ein Ende hat!«, brachte ich also lahm hervor.
Nun spürte ich das Zögern am anderen Ende der Leitung. »Sag mal, ist alles okay bei dir?«
»Nicht wirklich.« Ich zögerte nur ganz kurz, bevor es aus mir hervorplatzte. »Tracy hat die Beförderung erhalten.«
»Was?« Marks Entrüstung war so deutlich zu spüren, dass ich hoffte, sie würde bis in die Chefetage wehen und den Sesselfurzern so richtig einheizen.
Ich war am Boden zerstört, um ehrlich zu sein. Seit einem Jahr hatte ich nun schon die Arbeiten eines Praktikanten erledigt und auch keinen wesentlich höheren Lohn dafür erhalten. All das hatte ich getan, um die Stelle der ersten Assistentin zu erhalten. Ich hatte gewusst, dass Maria bald in Rente gehen würde und geschuftet bis zum Umfallen, immer jeden noch so beschissenen Job erledigt und freiwillig Überstunden geschoben. Und dann hatte Tracy die Stelle erhalten. Auch wenn das Ganze anders begründet worden war, war ich mir nahezu sicher, dass die Beförderung etwas mit ihren zwei unschlagbaren Argumenten in Körbchengröße D zu tun hatte, die der schleimige Herr Peters nun aus direkter Nähe würde betrachten können.
Deprimiert schaute ich hinunter auf meine apfelgroßen Titten.
»Das ist nicht deren Ernst?« Auch wenn Marks Wut gut tat – ändern würde sie dennoch nichts an meiner Joblage, weshalb mein Blick wieder zu dem grauen Fenster wanderte. Ich sollte es mal putzen. Bleibe ja nun doch länger hier.
»Pass auf Süße, wir treffen uns heute Abend im Club M und betrinken uns so richtig. Wenn das kein Grund ist, weiß ich‘s auch nicht!«
»Ich weiß nicht. Ich muss morgen wieder arbeiten …«
»Denen bist du nix schuldig! Dann bist du morgen halt k.o. – oder krank!«
Nun zupfte doch ein kleines Lächeln an meinen Lippen. »Und hinterher schieben wir eine Nummer?«
»Na klar, wie immer«, antwortete Mark zärtlich.
Das sagten wir jedes Mal, es war unser persönlicher Insider. So konstant wie gelogen. Wir schoben nie eine Nummer. Mark war mein bester Freund.
Und außerdem war er stockschwul.

Was als schlimmster Tag meines Lebens begonnen hatte, schien sich im Laufe des Tages nur noch weiter zuzuspitzen. Nach dem Telefonat mit Mark rief meine Vorgesetzte mich zu sich und gab mir einen Kopierauftrag. Ich musste etwa 1000 Kopien erstellen, und erst bei der Siebenhundertsten – positiv geschätzt – stellte ich fest, dass sich scheinbar jemand einen makabren Scherz erlaubt hatte. Statt in schwarz hatte ich lauter tussipinke Kopien erhalten, die ich mit einem riesigen Seufzer in den Müllkorb werfen durfte; immer in der Hoffnung, dass unser Ökofritze nicht um die Ecke kam, um mir einen Vortrag über Ressourcenverschwendung zu halten.
Als ich wieder an meinem Schreibtisch saß, stellte ich fest, dass der kleine Riss in meinem Nagellack zu einem riesigen abgeblätterten Stück Rot geworden war. Ich würde ihn also doch noch erneuern dürfen, eine Aufgabe, die ich regelrecht hasste. Keine Geduld für solche Sachen. Fluchend suchte ich nach meinem Schokoriegel, den ich für solche Notsituationen stets in meinem Bürowürfel versteckte – und bemerkte, dass sich wieder jemand an meiner Notration vergangen hatte.
Ich hätte schreien können. Genervt tippte ich Mark eine kurze Nachricht über WhatsApp.

Ich weiß nicht ob ich heute Abend noch lebe. Eine Katastrophe nach der anderen. Wenn doch: um 20 Uhr am M?

Pünktlich um halb fünf fuhr ich meinen Laptop herunter. Wofür Überstunden machen, das hatte mir zuvor ja auch nicht weitergeholfen. Erleichtert seufzte ich auf, als ich die Bürotür hinter mir ins Schloss fallen ließ. In der trügerischen Sicherheit, dass der heutige Tag nicht mehr schlimmer werden konnte, beschloss ich, einen kurzen Abstecher ins Fitnessstudio zu machen, um den Exzessen des Abends vorzubeugen. Gedankenverloren wühlte ich in meiner Tasche, um meinen iPod hervorzuholen, der sich wie üblich auf unerklärliche Art und Weise mit meinem Schlüssel verschlungen hatte und verknotet festhing. Ich versuchte wirklich, mich nicht über das beschissene Teil aufzuregen, als ich um die Ecke bog und mich der Lärm der Industriestraße begrüßte, an der der Bürokomplex gelegen war. Wahrscheinlich war es diesem furchtbaren, nervenaufreibenden Tag zuzuschreiben, dass ich diesmal nicht aufpasste, ob mir jemand entgegen kam.
Was sich als schlimmer Fehler herausstellte.
»Was zum – scheiße!« Die entsetzt klingende, dunkle Männerstimme riss mich eine Millisekunde vorher aus den Gedanken – und dann gab es einen ungemütlichen Knall, gefolgt von einem Schwall heißen Kaffees, der meine weiße Bluse durchnässte und in meine Ballerinas floss.
»Pass doch auf, du Arschloch!«, brauste ich ganz untypisch für mich auf, bevor ich meine Augen hob und in ein paar zornfunkelnde Gegenstücke blickte.
Verdammt blaue, verdammt zornige Gegenstücke.
»Das sagst gerade du!«, zischte der Typ mir zu. »Wer ist denn blind um die Ecke gekommen?«
Eine äußerst giftige Antwort lag mir auf den Lippen, erstarb jedoch, als ich den Kerl genauer anschaute. Sein teuer aussehender Anzug war ebenfalls mit Kaffee übergossen, sah aber dennoch fabelhaft aus. Er war bestimmt einen Kopf größer als ich. Besagte blaue Augen waren eingebettet in das schönste Gesicht, das ich jemals gesehen hatte. Markante Wangenknochen, eine gerade, scharfe Nase und ein Mund, der, wenn er nicht gerade wütend zusammengekniffen war, sicherlich als voll und sinnlich bezeichnet werden konnte.
Er sah verdammt wütend aus.
»Äh«, entfuhr es mir schwach. Verlegen zog ich mir die nasse Bluse etwas vom Körper und schaute zur Seite. »Tut mir leid.«
»Dass ich nicht lache!«
Meine Augen schossen wieder hoch, meine Wut neu entfacht. Schön hin oder her, frech sein war dennoch nicht erlaubt! »Bitte was?«
Der Kerl schnaubte. »Erst rennst du mich blind um, verschüttest meinen Kaffee über uns beide, nennst mich ein Arschloch – und dann entschuldigst du dich so unglaubwürdig, dass ich dir das im Leben nicht abkaufen kann?«
So etwas Überhebliches hatte ich noch nie erlebt! Meine Augen begannen wieder zornig zu funkeln. »Weißt du was? Leck mich!« Meine Stimmung hatte ihren absoluten Nullpunkt erreicht. Hoch erhobenen Hauptes ließ ich dieses überhebliche Arschloch mit seinem dämlichen Starbucks-Coffee-to-go-Becher stehen, den er lächerlicherweise noch immer schräg in der Hand hielt, verschwendete keinen Blick mehr auf dieses atemberaubend schöne Gesicht und bahnte mir einen Weg an ihm vorbei in Richtung U-Bahn. Das Fitnessstudio hatte ich vergessen, ebenso meinen iPod. Ich wollte einfach nur noch nach Hause.

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Buchmesse, Studium und co

Hallo meine Lieben!

Ich denke, es ist Zeit, euch mal wieder ein bisschen auf dem Laufenden zu halten. In den letzten Tagen und Wochen ist wieder sehr viel passiert, fast schon zu viel, und abgesehen von meinen gelegentlichen Werbeaktionen habe ich deshalb auch, was das schriftstellerische angeht, nicht viel geschafft.
Dafür sind aber einige wichtige Sachen geschehen!

Das Neueste zuerst. Ich habe es endlich getan und habe mir einen Steuerberater geholt. Was sowas angeht bin ich ja richtig doof.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich höre Steuern, Paragraphen und ein paar Zahlen und dann beginnt es schon in meinem Kopf zu rauschen. Klar könnte ich mich um den ganzen Kram selber kümmern, aber das würde mich sehr viele Nerven kosten. Und da ist meine Kosten-Nutzen-Rechnung dann defintiv Pro-Steuerberater!
Ich bin also nun offiziell selbstständiger Künstler. Da fühle ich mich doch gleich wichtiger 😀 Aber als eine liebe Freundin mich daraufhin gefragt hat, ob sie mich denn nun siezen müsste, habe ich dann doch recht unehrenhaft meine Zunge herausgestreckt…
Wenigstens weiß ich jetzt, dass alles in den richtigen Bahnen verläuft. Außerdem hat der gute Mann mir alles doch recht Blondi-freundlich erklärt, weshalb ich jetzt einen leichten Durchblick habe!

Tja. Dann war da noch die Buchmesse vergangene Woche. Schon als ich die ersten Schritte in diesen heiligen Hallen getätigt hatte, fühlte ich mich wie der letzte Hinterwälder. Alles war groß und beeindruckend und so… so viel.
Eine Erkenntnis konnte ich definitv aus diesem Tag ziehen: Ein Tag Buchmesse ist zu viel und zu stressig. Also, ein Tag inklusive An- und Abreise. So schön dieser Tagesausflug mit meiner lieben Wunschfamilie auch war, es war eine verdammt anstrengende Geschichte. Buchmessen werden zukünftig fest in meiner Jahresplanung vorkommen, allerdings dann nicht ohne Übernachtung(en).
Der Tag jedenfalls… abgesehen von der ein oder anderen Signatur eines Autors, einer nahezu überbordenden Reizüberflutung, was Bücher aller Art angeht, und einer Menge Flyer-, Lesezeichen- und Werbematerial, habe ich ein paar ganz liebe Menschen kennengelernt, die ich vorher nur aus dem Internet kannte und die ich nun auch nicht mehr wegdenken möchte!
Und ich habe mir sage und schreibe drei (3!!) Bücher gekauft – lach. Es sollten mehr werden, ging aber einfach nicht.
Es war jedenfalls ein eindrucksvoller Tag, ich habe vieles gesehen, vieles verarbeitet, viele Leute kennengelernt und noch mehr dazugelernt. Ich freue mich aufs nächste Mal, dann jedoch mit mehr Zeit im Gepäck!

Tja. Und was Sara angeht… da bin ich wirklich zufrieden. Der Verkauf läuft wirklich super und ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Mit einer solchen Welle hätte ich niemals gerechnet! Buch Nummer drei ist ja bereits in einem relativ fortgeschrittenem Zustand, ich bin verdammt gespannt, wie es mit dem so weiter gehen wird! 🙂

Na – und dann das Studium. Die Einführungswoche, liebevoll auch O-Woche genannt, war ja verhältnismäßig harmlos – abgesehen von der Kneipentour, aber das soll uns jetzt nicht weiter interessieren. 😀
Diese Woche hatte ich dann meine ersten Veranstaltungen, immerhin schon 5 von 8, die anderen beginnen erst in der kommenden Zeit. Was soll ich sagen. Es ist anspruchsvoll, viel Arbeit – aber es macht verdammt viel Spaß. Hoffen wir, dass es so bleibt, aber bei Veranstaltungen wie „Waldromantik“ und „Einführung in die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft“, aber auch bei „Einführung in die Filmwissenschaft“ habe ich das Gefühl, wieder richtig gefordert zu werden! 🙂 Ich hoffe natürlich, dass ich zukünftig genug Zeit haben werde, weiterhin viel zu schreiben. Aber das wird alles schon irgendwie, da bin ich mir sicher!

Wie kann soviel Zeit vergehen? Wieso müssen die Tage so schnell an mir vorbeischießen, wenn ich doch eigentlich so viel zu tun habe? Ich habe mir in den letzten Wochen einen gewissen Bonus eingeräumt, habe bestimmte Dinge zurückgestellt (wie das Schreiben), doch zukünftig muss das natürlich alles irgendwie miteinander funktionieren. Daran werde ich nun feilen! Als Ausgleich zur Kopfarbeit habe ich immerhin mit dem Häkeln angefangen, was gerade abends sehr entspannend sein kann!

Habt ihr auch solche Ausgleichshobbys? Wie ist es euch so ergangen?

Nun ja. Ich versuche, euch zukünftig wieder regelmäßiger auf dem Laufenden zu halten.
Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal ein wunderschönes Wochenende!

Erholt euch schön,

eure Emma