Es wird Zeit: Licht an!

Es ist der 17.06.2015, mittlerweile schon nach 23 Uhr, die Müdigkeit steckt in meinen Knochen. Eigentlich ist alles, wonach ich mich gerade sehne, mein kuscheliges Bett, doch in meinem Kopf blinkt es wie eine Leuchtreklame in grellrot: Ich will unbedingt bloggen.

Wieso? Wieso die lange Pause? Wieso gerade jetzt?

Verdammt gute Fragen, nicht wahr? Ich möchte sie gerne beantworten. Für euch und für mich.

Vielleicht erst einmal, warum ich eine so lange Pause gemacht habe. Bisher habe ich noch keinen einzigen Eintrag für das Jahr 2015 verfasst, der letzte Blogbeitrag stammt tatsächlich aus Dezember 2014. Der Grund hierfür ist eigentlich recht simpel. Aus der „kleinen“ Versuchs-Autorin mit Blog nebenher ist eine Vollzeit-Autorin geworden, die mittlerweile sehr viel Zeit ins Schreiben steckt – nur eben nicht für den Blog, sondern in handfeste Bücher. Dazu hat besagte Vollzeit-Autorin eine Homepage eröffnet, die aus Marketingzwecken und rein pragmatisch betrachtet besser geeignet ist als ein Blog. Letzterer ist ideal dafür, Geistesblitze zu bestimmten Themen, Ergüsse aller Art oder längere Leseproben zu erfassen, nicht jedoch für Blitznews, Gästebuch und co.

Denkt die Vollzeit-Autorin. Die dann auch noch „nebenbei“ deutschsprachige Literaturen und Medienwissenschaften studiert, was irgendwie doch mehr Zeit beansprucht als gedacht, und dazu gerne und mit Leidenschaft durch Deutschland jettet.

Der Punkt ist, und jetzt komme ich zu der spannenden Frage, warum ich genau jetzt wieder mit dem Bloggen beginne: Hier lebe ich mich auf eine ganz andere Art und Weise aus. Ich möchte an Beiträge erinnern, die mir so sehr am Herzen lagen, wie zum Beispiel der Umgangston im sozialen Netzwerk oder auch die Preisgestaltung. All das sind Themen, mit denen ich mich ausführlich beschäftigt habe und es auch immer noch tue, und diese sind hier perfekt aufgehoben. Meine Welt der Gedankenschlösser. Hier kann ich niederschreiben, was mir durch den Kopf fließt, kann Worte aneinanderreihen, die sonst nirgendwo Platz finden und doch ihre Daseinsberechtigung haben. Hier kann ich debattieren, vorschlagen, erinnern, resümieren, mich freuen, mich ärgern, Wortakrobatik betreiben, nachdenklich sein und zum Nachdenken anregen. Und deshalb wird dieser Blog auch niemals brach liegen. Vielleicht hat er längere Zeit nichts zu berichten, doch deshalb hört er nicht auf zu existieren.

Es ist nur so: Um zu bloggen, muss mich etwas packen. Ein Thema, eine Emotion, ein Wunsch. Dann erfasst mich ein Feuer, dann spüre ich es kribbeln, dann tippe ich drauflos. Was genau ich dabei schreibe, weiß ich erst, wenn es kommt – und das ist gut so.

Warum also jetzt? Ich sitze hier auf meiner Couch, in meiner Kuschelecke. Meine Glieder sind müde, mein Kopf eigentlich auch, doch das Feuer ist da. Ich muss einfach etwas bloggen. Dabei ist es nicht einmal so, dass ich euch etwas Hochtrabendes, Moralisches mitteilen möchte. Meine Hauptaussage an diesem heutigen Abend ist: Hallo, ich bin wieder da! Ich war eigentlich niemals weg! Mein Fokus lag nur woanders. Denn zwei Bücher im ersten halben Jahr veröffentlichen und das dritte vorbereiten (erscheint nächsten Monat), dazu Studium, Besuche in Mannheim, Berlin, Leipzig, Düsseldorf, an der Nordsee … und ein kleines bisschen Freizeit sind dann vielleicht doch ein bisschen zu viel. Dass ich letzteres nicht noch weiter verkürzt habe, liegt an meinem Partner. Der schimpft dann doch zwischendurch. 🙂 Im übrigen soll das hier gerade kein Jammern sein, denn ich muss nun aus vollstem Herzen betonen: Ich LIEBE, was ich tue. Was ich tun darf!

Das ist übrigens auch der Ursprung meiner Bloggerflamme, die gerade wieder beginnt zu züngeln. Ich habe heute ein paar alte Interviews durchgelesen, die ich im Laufe des vergangenen Jahres beantworten durfte, habe verglichen, was ich vor einem Jahr so geschrieben habe, als „gerade einmal“ Lina das Licht der Welt erblickt hatte. In Kombination mit dem Wissen, dass ich vor einem Jahr um diese Zeit auch noch in der Klinik gesteckt habe … bin ich erfüllt von Demut und Dankbarkeit. Immer wieder laufe ich durch die Gegend und predige den Leuten, dass sie tun sollen, wovon sie träumen, um glücklich zu werden. Und ich weiß, meist ist das leichter gesagt als getan. Im Grunde sogar immer. Mein Weg hierher war auch kein Spaziergang im Flachland, aber wenn ich zurückdenke und mein Leben vor dem Schreiben mit dem Jetzigen vergleiche, dann weiß ich, dass jede Sekunde Fleiß und Schweiß sich gelohnt hat. Meine Lebensqualität ist gestiegen, ich bin glücklich, voller Energie. Ich kann schneller als jemals gedacht meine Medikamente herunterdosieren und fühle mich wirklich und wahrhaftig besser. Natürlich gebe ich dennoch Acht, ich muss aufpassen, nicht wieder rückfällig zu werden, aber gerade bin ich so zuversichtlich! Mein Leben ist so schön wie lange nicht mehr, wenn überhaupt jemals, und dafür kann ich jeden Tag aufs Neue glücklich in den Spiegel strahlen.

(Kurzer Einschub: Ich KANN strahlen, muss es aber auch nicht. Wenn ich mal wieder eine kurze Nacht hatte, schaue ich manchmal auch ganz schön knautschig drein, aber das heißt ja nicht, dass ich unglücklich über mein Leben bin!)

Und das alles nur, weil ich nicht nur geträumt habe, sondern gehandelt. Am vergangenen Donnerstag war ich auf der AmazonAcademy und dort hat ein bekannter Blogger gesagt: „Man muss nicht der Beste sein, man muss es nur einfach tun!“ Und das lässt sich auf die Träume übertragen. Hey, wir müssen unsere Träume nicht hochstilisieren. Wir müssen sie einfach umsetzen. Alles, was geht. DAS macht uns glücklich, es steigert die Lebensqualität. Damit unterscheiden wir uns nämlich von den anderen. Die einen reden nur, wir tun es! 🙂

Was habe ich gelernt? Ich achte mehr auf mich und darauf, dass ich Dinge tue, die ich tun will. Die mir gut tun. Die Lebensqualität kommt dann wie von alleine. Klinge ich betrunken? Vermutlich ja, denn diese Glückshormone können sowas mit einem anstellen.

Ich hoffe, ich werde es schaffen, euch wieder ein bisschen mehr zu erzählen. Mir schweben ein paar Dinge vor, die ich ansprechen könnte. Jetzt, wo mein neues Projekt bei den Korrekturlesern liegt, habe ich ja auch wieder mehr Luft, dann kriege ich das auch hin. Freundschaft, Familie und Liebe wird auf jeden Fall dazugehören!

Ich möchte noch Bezug nehmen auf eine wahnsinnig wichtige Person in meinem Leben, die mich vor kurzem auf den Blog angesprochen hat. Sie vermisse meine Beiträge, hat sie gesagt. Meine liebe Petra, hier bin ich. Auch du hast ein paar Scheite auf das Feuer geworfen, das nun endlich wieder brennt. Ich hoffe, du freust dich darüber! Ich drück dich ganz lieb.

Im übrigen drücke ich euch mal alle, so ganz spontan. Die Rührseligkeit schiebe ich auf die Endorphine!

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend bzw. eine gute Nacht!

Eure Emma

Buchmesse, Studium und co

Hallo meine Lieben!

Ich denke, es ist Zeit, euch mal wieder ein bisschen auf dem Laufenden zu halten. In den letzten Tagen und Wochen ist wieder sehr viel passiert, fast schon zu viel, und abgesehen von meinen gelegentlichen Werbeaktionen habe ich deshalb auch, was das schriftstellerische angeht, nicht viel geschafft.
Dafür sind aber einige wichtige Sachen geschehen!

Das Neueste zuerst. Ich habe es endlich getan und habe mir einen Steuerberater geholt. Was sowas angeht bin ich ja richtig doof.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich höre Steuern, Paragraphen und ein paar Zahlen und dann beginnt es schon in meinem Kopf zu rauschen. Klar könnte ich mich um den ganzen Kram selber kümmern, aber das würde mich sehr viele Nerven kosten. Und da ist meine Kosten-Nutzen-Rechnung dann defintiv Pro-Steuerberater!
Ich bin also nun offiziell selbstständiger Künstler. Da fühle ich mich doch gleich wichtiger 😀 Aber als eine liebe Freundin mich daraufhin gefragt hat, ob sie mich denn nun siezen müsste, habe ich dann doch recht unehrenhaft meine Zunge herausgestreckt…
Wenigstens weiß ich jetzt, dass alles in den richtigen Bahnen verläuft. Außerdem hat der gute Mann mir alles doch recht Blondi-freundlich erklärt, weshalb ich jetzt einen leichten Durchblick habe!

Tja. Dann war da noch die Buchmesse vergangene Woche. Schon als ich die ersten Schritte in diesen heiligen Hallen getätigt hatte, fühlte ich mich wie der letzte Hinterwälder. Alles war groß und beeindruckend und so… so viel.
Eine Erkenntnis konnte ich definitv aus diesem Tag ziehen: Ein Tag Buchmesse ist zu viel und zu stressig. Also, ein Tag inklusive An- und Abreise. So schön dieser Tagesausflug mit meiner lieben Wunschfamilie auch war, es war eine verdammt anstrengende Geschichte. Buchmessen werden zukünftig fest in meiner Jahresplanung vorkommen, allerdings dann nicht ohne Übernachtung(en).
Der Tag jedenfalls… abgesehen von der ein oder anderen Signatur eines Autors, einer nahezu überbordenden Reizüberflutung, was Bücher aller Art angeht, und einer Menge Flyer-, Lesezeichen- und Werbematerial, habe ich ein paar ganz liebe Menschen kennengelernt, die ich vorher nur aus dem Internet kannte und die ich nun auch nicht mehr wegdenken möchte!
Und ich habe mir sage und schreibe drei (3!!) Bücher gekauft – lach. Es sollten mehr werden, ging aber einfach nicht.
Es war jedenfalls ein eindrucksvoller Tag, ich habe vieles gesehen, vieles verarbeitet, viele Leute kennengelernt und noch mehr dazugelernt. Ich freue mich aufs nächste Mal, dann jedoch mit mehr Zeit im Gepäck!

Tja. Und was Sara angeht… da bin ich wirklich zufrieden. Der Verkauf läuft wirklich super und ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Mit einer solchen Welle hätte ich niemals gerechnet! Buch Nummer drei ist ja bereits in einem relativ fortgeschrittenem Zustand, ich bin verdammt gespannt, wie es mit dem so weiter gehen wird! 🙂

Na – und dann das Studium. Die Einführungswoche, liebevoll auch O-Woche genannt, war ja verhältnismäßig harmlos – abgesehen von der Kneipentour, aber das soll uns jetzt nicht weiter interessieren. 😀
Diese Woche hatte ich dann meine ersten Veranstaltungen, immerhin schon 5 von 8, die anderen beginnen erst in der kommenden Zeit. Was soll ich sagen. Es ist anspruchsvoll, viel Arbeit – aber es macht verdammt viel Spaß. Hoffen wir, dass es so bleibt, aber bei Veranstaltungen wie „Waldromantik“ und „Einführung in die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft“, aber auch bei „Einführung in die Filmwissenschaft“ habe ich das Gefühl, wieder richtig gefordert zu werden! 🙂 Ich hoffe natürlich, dass ich zukünftig genug Zeit haben werde, weiterhin viel zu schreiben. Aber das wird alles schon irgendwie, da bin ich mir sicher!

Wie kann soviel Zeit vergehen? Wieso müssen die Tage so schnell an mir vorbeischießen, wenn ich doch eigentlich so viel zu tun habe? Ich habe mir in den letzten Wochen einen gewissen Bonus eingeräumt, habe bestimmte Dinge zurückgestellt (wie das Schreiben), doch zukünftig muss das natürlich alles irgendwie miteinander funktionieren. Daran werde ich nun feilen! Als Ausgleich zur Kopfarbeit habe ich immerhin mit dem Häkeln angefangen, was gerade abends sehr entspannend sein kann!

Habt ihr auch solche Ausgleichshobbys? Wie ist es euch so ergangen?

Nun ja. Ich versuche, euch zukünftig wieder regelmäßiger auf dem Laufenden zu halten.
Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal ein wunderschönes Wochenende!

Erholt euch schön,

eure Emma

Immer wieder Neues

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Hallo meine Lieben!

Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Beitrag von mir. In den letzten Tagen ist SCHON WIEDER so dermaßen viel passiert, dass ein neues Update sein muss! 🙂

Eigentlich weiß ich gar nicht so genau, wo und wie ich anfangen soll. Vielleicht ist es chronologisch am leichtesten – also kurz nach meinem letzten Beitrag.
Als ich euch das letzte Mal geschrieben habe, ging es um ein Thema, das mir persönlich sehr, sehr wichtig ist: Depressionen. Meine Depressionen. Der Umgang mit dieser Erkrankung innerhalb unserer Gesellschaft und was man lernen sollte, um diesem Störenfried aus dem Weg gehen zu können. Ich habe spontan und direkt aus meinem Herzen heraus geschrieben. Auslöser war meine anstehende Entlassung aus der Klinik.
Nun, jetzt bin ich genau eine Woche und einen Tag draußen. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mich an das Leben „außerhalb der Käseglocke“ zu gewöhnen und so ganz ist es mir auch noch nicht gelungen, aber ich arbeite daran und ich sehe positiv in die Zukunft!
Was mich derzeit sehr umhaut, ist die Geschwindigkeit, mit der sich bestimmte Dinge entwickeln. Das alles zu verarbeiten ist wirklich nicht leicht.
Aber eins nach dem anderen.
Ich habe noch in meiner letzten Woche in der Klinik Kontakt zu einem lokalen Buchladen hergestellt. Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre es nicht passiert, aber eine liebe Freundin von mir hat das Zepter in die Hand genommen und mich sozusagen ins kalte Wasser geschubst.
„Sagen Sie mal, sie bieten doch auch Lesungen an? Ja? Wie kommen sie an die Autoren? Aha, über die Verlage. Was ist, wenn es eine junge Autorin gibt, hier aus der Stadt, die auch noch erfolgreich veröffentlicht hat? – Sie zum Beispiel?“ (Fingerzeig auf mich)
Ja, genau so war es. Plötzlich stand ich im Zentrum der Aufmerksamkeit, musste mich erklären und versuchen, dabei so souverän wie möglich zu wirken. Und ich hatte riesiges Glück! Denn ja, der Buchladen hat Interesse, lokale Autoren zu fördern – und dann auch noch mit dem Thema und der Zielgruppe… Nun, Lina ist dort abgegeben, wird gelesen und dann melden sie sich bei mir, zwecks weiterer mögliche Planungen. Vielleicht gibt es also dieses Jahr im Herbst eine Lesung mit/von mir und/oder Bücher werden dort ausgelegt!! (Das ist meiner Meinung nach die beste Entwicklung!)
Zudem hat sich das erste Mal ein Verlag mit positiven Neuigkeiten bei mir gemeldet. Mein Schreibstil gefällt außerordentlich gut und demnach besteht ein Interesse, noch mehr von mir zu sichten. Die Verlagskonditionen wurden mir auch schon zugeschickt. Balsam für die Schreiberseele, insbesondere jetzt, wo die Verkaufszahlen saisonbedingt etwas abrutschen!
Eine liebe Freundin hat mir einen ersten Teil von Informationen zukommen lassen, die ich dringend benötige, um Linas Fortsetzung weiterzuschreiben; Informationen erster Hand über den Ablauf bei der Polizei und vor Gericht, wenn es um Sexualstraftaten geht. Immerhin soll das Buch auch authentisch sein! Also kann ich endlich weitermachen! 🙂
Ach ja – zwischendurch lief auch noch der Lyx-Wettbewerb ab und ich bin immerhin Dritte geworden. Sara, die Story, um die es dabei ging, wird wohl bald im Eigenverlag erscheinen! 🙂
Daneben musste ich natürlich auch noch irgendwie das normale Alltagsleben meistern, das geballt auf mich zukam. Hochzeit einer Freundin, Geburtstag meines Vaters, Helfen beim Umzug meiner Eltern, WM und der alltägliche Wahnsinn – die letzten Wochen vergingen wie ein einziger vollgepackter Tag.
Heute ist der erste Tag, an dem gar nichts ansteht. Ich habe ausgeschlafen (und bin dennoch den ganzen Tag seltsam müde) und habe bewusst keinen Termin, keine Verabredung, gar nichts zugelassen. Bei dem Wetter kann ich aufgrund meines aktuell eher schwachen Kreislaufs sowieso nicht gut draußen sein, also habe ich mich drinnen vergraben. Einen Tag kann man das mal so machen. Ich nenne es Regeneration!
Der pure Wahnsinn, oder? So viel Neues in so kurzer Zeit… kein Wunder, dass ich etwas ausgelaugt bin. Insbesondere, wenn man bedenkt, in welchem Zustand ich mich befinde. Aber da der Großteil der Dinge nun wirklich mehr als positiv ist, kann ich mich trotz allem nicht beschweren. Es fällt mir noch etwas schwer, das alles zu realisieren, aber das wird sicherlich noch kommen!
Auf jeden Fall bin ich guter Dinge: Es scheint, als ob alles langsam aber sicher anläuft und dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe, das bestätigt sich immer wieder. Ich freue mich riesig!!

Nun seid ihr wieder auf dem neuesten Stand, meine Lieben! Ich dachte, es wird mal wieder dringend Zeit. Hoffentlich kann ich euch auch weiterhin mit solchen guten Nachrichten versorgen! 🙂 Ich werde jetzt wieder ein bisschen an Lina arbeiten. Habt noch einen schönen Tag/Abend und lasst es euch gut gehen!

Eure Emma

PS: Schaut beim WM-Finale unbedingt auf meiner Facebook-Seite vorbei!! 🙂
PPS: Zum Bild, das ist bei mir quasi vor der Haustür. Idyllisch und schön, nicht wahr?

Das große, schwarze D – oder: Update

Oh weh,
wie kriege ich hier denn nur wieder ein bisschen Regelmäßigkeit rein? Es tut mir leid, dass ich mich derzeit hier so wenig melde.

Ich möchte euch nicht mit schalen Ausreden abspeisen und ich möchte euch auch nicht im falschen Glauben lassen. Ich habe weder eine Schreibblockade, noch habe ich die Lust verloren, mit euch zu kommunizieren.

Ich habe derzeit einfach andere Prioritäten – und das klingt härter, als es eigentlich ist.

Genau genommen habe ich auch gar keine Wahl. Ihr wisst vermutlich fast alle, dass ich krank bin. Eine fiese Krankheit, heimtückisch und grau, die sich immer wieder anschleicht, einen packt und dann nicht mehr loslassen mag, bis das Herz schwer und die Augen leer geworden sind. Zumindest fühlt es sich so an. Von den Schlafstörungen, die mich seit vergangenem Oktober plagen, spreche ich jetzt gar nicht erst, denn denen habe ich bereits einen ganzen Blogeintrag gewidmet.

Nein, die Depression, genauer gesagt schwere depressive Episode, klassifiziert nach der ICD 10 in der Kategorie F32.2, verlangt derzeit – wenn auch nicht meine volle, so aber doch einen großen Teil meiner Aufmerksamkeit. Seit nunmehr sechs Wochen befinde ich mich in stationärer Behandlung.

Das mag jetzt vielleicht für den ein oder anderen überraschend kommen. Ja, sechs Wochen. Eine verdammt lange Zeit. Ja, in diesen sechs Wochen habe ich Lina veröffentlicht und alles Mögliche gewuppt, nicht zuletzt Sara, die nun endlich vollständig beim Lyx-Storyboard hochgeladen ist und den Juni über am Wettbewerb teilnimmt. Ich habe versucht, Familie und Freunde irgendwie zu bedienen, sprich, Kontakt zu ihnen zu halten, ich versuche aktiv als Emma zu sein, suche nach Bloggern, die meine Lina rezensieren und so Werbung machen, und und und.

Ja, den Blog habe ich vernachlässigt.

Weil ich mir die gebührende Zeit für euch nehmen möchte, um euch zu schreiben, um euch nicht nur irgendwelche seelenlosen Dreizeiler hinzuklatschen, in der Hoffnung, euch damit abzuspeisen und weiterhin an mich zu binden. Das ist nicht mein Interesse.
Es ist hier härter als gedacht. Nicht, dass es mir schlecht geht. Ganz und gar nicht. Ich habe liebe Menschen kennengelernt, mit denen ich ein ähnliches Schicksal, zumindest die gleiche Krankheit teile. Tolle, bereichernde Menschen, die mir das Gefühl geben, nicht ganz alleine mit dem fiesen schwarzen D zu sein. Mir wird hier geholfen. Ich werde mehr ins Zentrum gerückt und muss in Einzel- und Gruppensettings, bei Sport und im Gemeinschaftsgeschehen lernen, mit mir und meiner Krankheit umzugehen, achtsamer zu sein und wertschätzender mit mir. All das geschieht in einem sehr angenehmen Rahmen, doch es ändert nichts am vollen Therapiestundenplan, an den festen Zeitstrukturen, die nicht zuletzt durch verpflichtende Mahlzeiten um 8, 12 und 18 Uhr geregelt sind. Ich kann zwar in der Freizeit in die Stadt gehen, die nur einen Katzensprung entfernt ist und jederzeit Besuch empfangen, ich kann zu Belastungserprobungen samstags und sonntags in ein häusliches Umfeld gehen (so nennt man das hier), aber ein Zuckerschlecken ist es nicht.

Ich bin eigentlich nie alleine. Ich habe kaum Zeit zu schreiben oder zu lesen oder Kontakte via Internet zu pflegen. Das kann gut sein oder aber auch schlecht, wenn ich zum Beispiel feststelle, dass ich schon wieder über eine Woche nichts geschrieben habe oder mit meinem Korrektur-Zeitplan hinterherhinke.

Aber bin ich nicht auch gerade deshalb hier? Wegen diesem unnützen Stress, den ich mir da mache? Ich muss lernen, meine Zeit besser einzuteilen. Wenn das bedeutet, dass ihr derzeit via Blog weniger von mir hört, dann seht mir das bitte nach – und freut euch umso mehr, wenn ich mich denn dann melde, denn das bedeutet dann, dass ich mir extra viel Zeit für euch freigeschaufelt habe! Über Facebook und Email könnt ihr immer versuchen, Kontakt mit mir aufzunehmen, und natürlich auch hier, denn früher oder später schaue ich immer vorbei.

Wenn ihr mir einen großen Gefallen tun wollt, dann schaut auf dem Lyx-Storyboard vorbei. Wenn euch meine Geschichte „Frühstück ausgeschlossen“ gefällt, dann stimmt für sie ab, damit ich beim laufenden Wettbewerb Chancen auf einen Verlagsvertrag habe. Den ganzen Juni habt ihr dafür Zeit.

Ansonsten freue ich mich natürlich über jedes liebe Wort, sei es an mich oder an/über Lina.

Ich wünsche euch eine tolle Zeit ohne dem schwarzen D und werde mich bald wieder melden, versprochen!

 

Alles Liebe,

eure Emma

Unfassbar

Hallo, meine Lieben!

Ich möchte euch gerne auf den neuesten Stand bringen, denn derzeit passiert wirklich eine ganze Menge!! Könnt ihr euch noch an meinen Beitrag von vergangener Woche erinnern? Nun, mittlerweile ist der erste Teil von Lucy abgeschlossen und natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, im Rahmen einer gemeinsamen Schreibnacht direkt mit dem zweiten Teil weiterzumachen.

So viel also zu meinen Vorsätzen *lach*

Immer häufiger werde ich gefragt, wann Lina tatsächlich erhältlich sein wird, in welchen Formaten man sie kaufen kann und eben auch, ob es eine Fortsetzung geben wird. Das motiviert mich so sehr, das könnt ihr euch vermutlich kaum vorstellen! In jedem Fall habe ich in den vergangenen Tagen alles daran gesetzt, mich dem Schritt Veröffentlichung immer mehr zu nähern.

Der erste große Schritt war wohl das Finden einer Grafikdesignerin, die mir das Buchcover erstellen wird. Dank einem Tipp von meiner lieben Kollegin Sonja Planitz (sie schreibt auch tolle Bücher, sucht doch mal nach ihr bei Amazon) habe ich jemanden gefunden, der mir mein Cover genau so erstellen kann, wie ich es mir von Anfang an gewünscht habe! Schon alleine der Rohentwurf hat mich richtig umgehauen. Meine Sorge, dass gerade die Suche nach einem Designer und die entsprechende Umsetzung sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde, hat sich gelegt und ich weiß nun mit Sicherheit, dass dies nichts am geplanten Veröffentlichungstermin ändern wird. Im Gegenteil – bisher hatte ich gedacht, es würde Ende Mai werden, doch mit großer Sicherheit wird Lina schon viel eher zu haben sein!

Ein weiterer großer Schritt war das endgültige Festlegen eines Titels. Nur ausgewählte enge Freunde kennen diesen bereits, ihr anderen müsst euch – leider – noch etwas gedulden! 🙂

Das Impressum ist geschrieben und wartet nur noch darauf, eingefügt werden zu können.

Ganz besonders aufregend ist es, dass ich meine Danksagung geschrieben habe. Schon seitdem ich lesen kann, habe ich jedes Mal, wenn ich die Danksagung anderer Autoren gelesen habe, eine kribbelige Aufregung gespürt. Alleine die Vorstellung, wie sich die Autoren beim Schreiben dieser Worte gefüht haben müssen…. der Wahnsinn. Und jetzt – ja, jetzt habe ich meine eigene Danksagung formuliert. Gar nicht so einfach, dafür aber unglaublich tiefgründig und irgendwie auch intim. Klingt jetzt komisch, aber anders kann ich es nicht beschreiben. Sich plötzlich vor allen bei bestimmten Menschen zu bedanken ist ein unbeschreibliches Gefühl. So persönliche Worte, für alle lesbar… aber es musste so sein. Ich wollte es. Und ich freue mich darauf, wenn alle lesen können, was für tolle Menschen ich an meiner Seite habe!

Natürlich mache ich jetzt auch schon meine Hausaufgaben und erkundige mich, wie genau ich das alles bei Createspace und KDP machen muss. Es wird noch einmal eine ganz schöne Herausforderung für mich, alles so einzustellen, wie es eingestellt werden muss, denn ihr sollt ja eine gut formatierte Ausgabe erhalten! Ich werde immer sicherer und kann es kaum noch erwarten, meine Lina auf Reisen zu schicken. Ihr fragt euch jetzt vielleicht, was mich noch abhält? Ich warte auf eine letzte Korrektur, die ich aber vermutlich noch heute erhalten werde. Diese muss eingearbeitet werden und ich werde abschließend noch ein letztes Mal über die Geschichte drüberlesen müssen.

Und dann? Ja, dann brauche ich nur noch das Cover – und es ist soweit!!! 🙂

Ich kündige vorsichtig an, dass meine Lina ab Anfang Mai zu haben sein wird. Beschwören kann ich nichts, aber ich gebe mein Bestes! Hoffentlich mache ich dann nicht nur mich, sondern auch euch glücklich! 🙂

Ihr seht, seit letzter Woche ist eine ganze Menge passiert. Ich kann es kaum erwarten, eure ersten Rückmeldungen zu hören, wie euch meine Lina im tatsächlichen Buchformat (oder ebook-Format) gefallen wird. Eins steht fest – ich bin aufgeregt wie noch nie, denn ich stehe kurz davor, meinen Kindheitstraum zu verwirklichen!

Ich werde fleißig daran weiterarbeiten!

Nun wisst ihr, wie es derzeit bei mir aussieht. Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!

Alles Liebe,

eure Emma